Mendl (auch Mandl geschrieben), ein Giulianischüler, der in Wien auf der Gitarre konzertierte und später Kunstreisen unternahm. Die Kenntnis über sein Wirken beschränkt sich auf die Notizen in der Leipz. allg. mus. Ztg., welche im XVI. Jahrg., pag. 756 über ein Konzert Mendls in Wien berichtet; im Jahre 1818 (XX. Jahrg., pag. 842), spielte er in Leipzig und erzielte mit Kompositionen seines Meisters Giuliani Erfolg. Ein zweites Konzert in Wien 1823 ist in gleicher Zeitschrift (XXV. Jahrg., pag. 434) erwähnt. Während der Wiener Referent Mendl mit den Worten: "nominasse sufficiat" abtut, bemerkt der Leipziger Berichterstatter: "Herr M. habe mit vieler Geschicklichkeit seiner Guitarre ungemein Schwieriges abzuzwingen vermocht".