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Emilia Giuliani-Giulielmi.

Die Tochter Mauro Giulianis. In den Jahren 1841-1844 unternahm sie eine Konzerttourné durch Europa. Doch sind die Nachrichten hierüber spärlich, wie auffallender Weise überhaupt die Geschichte der Familie Giuliani ab 1819 sehr in Dunkel gehüllt ist. Im März 1841 ließ sie sich in Wien "mit den von ihr erfundenen Doppelflageolettönen hören; ihre Mechanik verdient Beachtung, wäre sie nur einem dankbareren Gegenstande zugewendet", schreibt die Leipz. allg. mus. Ztg. XLIII. Jahrg., pag. 201. Am 8. Dezember gleichen Jahres veranstaltete sie im Musikvereinssaale ein zweites Konzert und erbrachte "Beweise ihrer außerordentlichen Fähigkeit auf der Guitarre" (Wiener allg. mus. Ztg. X. Jahrg., pag. 204). Auch Giulielmis Bruder, Mauro Giuliani, ist in den Wiener Berichten - der Petersburger Korrespondent bezeichnet ihn ausdrücklich als Hr. Giulianis Sohn und nennt ihn den besten Gitarrespieler und Sänger dortselbst - nur einmal flüchtig erwähnt, da er mit seinem Vater noch spielte. Der allg. mus. Anz. bringt im X. Jahrg., pag. 16 eine kurze Notiz über G. "In Florenz macht der Sohn des berühmten Guitarristen Giuliani großes Aufsehen als Compositeur und Gesangslehrer." Es bleibt immerhin merkwürdig, daß die Kinder Giulianis, die doch auch als reisende Gitarresolisten Anerkennung fanden, den Wiener Konzertboden so wenig berücksichtigten, obwohl die Annahme naheliegt, daß sie gerade hier hätten günstigen Empfanges gewärtig sein können.

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