B. ist in didaktischer Beziehung um die Wiener Gitarristik verdient. Seine "gemeinnützige Guitarreschule", deren Anhang eine kurze Anleitung für den Gesang enthält, erschien bei Diabelli in zwei Ausgaben: vollständig in einem starken Bande und auszugsweise als "kleine gemeinnützige Guitarreschule". Beide Werke sind als gediegene Lehr- und Lernbehelfe anzusprechen. 1833 folgte die "Guitarre-Flageolett-Schule mit Bemerkungen über den Guitarrebau". B. war auch ausübend tätig. Die Wiener allg. mus. Ztg. berichtet über eine Veranstaltung am 22./XII. 1819 in der "Müller'schen Kunstgalerie", wobei Hellmesberger auf der Violine mitwirkte. B. spielte Giulianische Variationen über das beliebte Thema aus: "La Molinara" mit "Fertigkeit, Sicherheit und Delicatesse", teilte jedoch "ein gleiches Schicksal mit den meisten seiner Kunstgenossen; denn, wer die Guitarre nicht wie Herr Giuliani spielt", fügt die Kritik bei, "wird ohne Gesang in Concertsätzen nie ganz nach Verdienst entsprechen können". (III. Jahrg., pag. 3.)
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